Das große Sommerferienspiel „Kunstwelten“ (2)

Eine Großspielaktion im unteren Luisenpark.

Preis: 0,00 

Datum: 26.08.2019 - 30.08.2019

Veranstaltungsort: unterer Luisenpark Mannheim

Alter: von 6 bis 14 Jahren

Veranstalter: Spielmobil der Stadt Mannheim

„Kunstwelten – Die Welt ist bunt!“

Termin:      Mo., 19.08. bis Fr., 23.08.2019, und Mo., 26.08. bis Fr., 30.08.2019.
Uhrzeit:     tägl. von 9.00 bis 14.00 Uhr.

Große Kunstaustellung und „Tag der offenen Tür“ an beiden Freitagen ab 11.30 Uhr für alle Eltern und Angehörigen.

Die Teilnahme ist kostenlos und ohne Voranmeldung möglich.

Das Sommerferienspiel ist eine offene Großspielaktion. Die Kinder können grundsätzlich kommen und gehen, wie und wann sie möchten bzw. wie sie es mit ihren Erziehungsberechtigten vereinbart haben. Neu hinzukommende Kinder können jederzeit in das Spielgeschehen einsteigen. Für das Spielgeschehen und die Intensität des Erlebens der Kinder ist eine regelmäßige Teilnahme zu empfehlen.

Wir weisen darauf hin, dass während der Aktion eine Führung für Medien geplant ist. Falls Ihr Kind nicht fotografiert werden darf, bitten wir dies deutlich zu machen.

Neu 2019! Ein kostenpflichtiges Betreuungsangebot kann von 8 bis 9 Uhr und 14 bis 17 Uhr gebucht werden (Anmeldung erforderlich!). Weitere Infos und Anmeldung unter: spielmobil.majo.de/ferienspiel/sommerferien

Beschreibung des Angebotes:

Sommer 2019. Der Direktor des Luisenmuseums ist ein bisschen nervös. Am Freitag um 11.30 Uhr wird er die große Kunstaustellung für alle Kinder, Eltern und Angehörigen eröffnen. Schon seit Montag arbeiten die jungen Künstler/-innen mit großem Engagement in den verschiedenen Kunstwelten mit unterschiedlichsten Materialien und lassen ihrer Kreativität freien Lauf. Oder sie üben für die Inszenierungen auf der Showbühne. Vorgaben muss der Direktor den Kindern keine machen, denn aufgrund einer beträchtlichen Erbschaft ist das Luisenmuseum finanziell unabhängig. Darum können immer wieder innovative Projekte und unkonventionelle Ausstellungen verwirklicht werden. Der Direktor sieht Kunst als einen Prozess. In den Kunstwelten entstehen gemeinsam vage Entwürfe, die sich in alle Richtungen entwickeln und jederzeit verändern können. In der Vergangenheit hat es sich bewährt, auf die jungen Künstler/-innen aus aller Welt zu setzen und ihnen eine Chance zu bieten, sich hier einen Namen zu machen. Trotzdem ist der Direktor unruhig. „Ein bisschen Aufregung ist gut und fördert die Aufmerksamkeit“ beruhigt er nicht nur sich, sondern auch die jungen Tänzer/-innen und  Artist/-innen sowie Theaterschauspieler/-innen und Klangkünstler/-innen vor ihrem Auftritt.

Der Beitrag der nicht künstlerischen Bereiche ist für den Erfolg des Luisenmuseums mindestens genauso wichtig. Daher schaut der Direktor regelmäßig im Museumscafé und der Museumsverwaltung vorbei. Im Dokumentationszentrum haben sie heute keine Zeit für ihn. Die  Öffentlichkeits- und Pressearbeit hat Vorrang. In speziellen Workshops werden gerade die neuen Museumsführer/-innen ausgebildet.  Im Freizeitpark, wo sich die Künstler/-innen bei Spaß und Spiel ablenken, ist die Stimmung ausgelassen. Der Direktor setzt auf geistige Zerstreuung durch Spielen und Toben und auf gemeinsame Rituale wie morgens die Einstimmung auf den Tag im Luisenmuseum. Der Freizeitpark bietet mindestens ein tägliches Großspiel für alle Kinder an. So gelingt es spielerisch, wieder Kopf und Geist zu reinigen und mit klaren Gedanken zurück ans Werk zu gehen. Beruhigt und optimistisch zieht sich der Direktor zurück, um sich auf die Ausstellungseröffnung vorzubereiten.